Dienstag, 16. März 2010

Gedenken an die Zerstörung von Würzburg

Heute vor 65 Jahren wurde die Stadt Würzburg durch einen schweren Luftangriff fast völlig zerstört. Um 21.20h begannen sämtliche Kirchenglocken der Stadt zu läuten. Die Menschen versammeln sich am Dom und gedenken der vielen Tausend Opfer dieser schlimmsten Nacht der Stadt. -
Betet um Frieden in der Welt. Jeder Mensch der durch Krieg sterben muss ist ein Mensch zuviel!

Montag, 15. März 2010

Quergestellt

Es passiert nicht jeden Tag, aber Heute ist es in Würzburg auf dem Main zu sehen.
Ein Schiff steht quer auf dem Wasser. Eine Weiterfahrt für andere Schiffe ist ausgeschlossen.

Freitag, 12. Februar 2010

Viva Fastelovend!


Endlich ist es soweit! Die 5. Jahreszeit hat uns ereilt. Straßen, Plätze, Hallen und Hänge, überall ist buntes Gedränge. Vergessen dürfen wir für ein paar Tage die „pastorale Überplage“. Keine Diskussionen über noch größere Fusionen. Kein Gejammer, was machen wir bloß, wenn bald wir sind unseren Pastor los. Denn heut‘ ist er noch da und verkündet ganz groß: „Freut euch und jubelt! – Euer Lohn im Himmel, der ist groß!“


Und wenn wir uns ganz Gott anvertrauen, dann wird er weiter an seiner Kirche bauen. Dann geht’s mal rauf und mal runter, doch die Welt geht davon nicht unter.

2000 Jahre gibt’s uns Christen mittlerweil und auf kommt niemals Langeweil! Da wird mal geschunkelt und gelacht, und dann mit vollem Herzen, mit Bedacht Gott dem Nächsten nahe gebracht. Das war schon immer so und wird auch bleiben, bis in alle Ewigkeiten.


Wie höre ich die Botschaft gern, denn folgen will ich unserem Herrn. Drum geh ich meinen Berg herauf, schau hinunter, schau hinauf. Und was ich dann all‘ sehen kann, macht mich auf die Zukunft gar nicht bang. Denn Gott ist’s der‘s zusammenhält, der uns in seinen Händen hält.


Nun geh‘ auch du auf deinen Berg! Und wenn die Nacht ist vorgedrungen, und du hast den Berg bezwungen, dann sie in das Sternenzelt und entdecke den, der den Himmel hält. –


Viva Fastelovend, wünscht

Der Bergsteiger!

Montag, 25. Januar 2010

Arnsberg im Schnee

Heute - am 25.01.10 - ist der Winter wieder ganz präsent. Schwierige Verhältnisse auf den Straßen machen den Menschen Probleme. Die Städte versinken im Schnee. Heute ein Bild auf die Propstei von Arnsberg.

Dienstag, 19. Januar 2010

„Was er euch sagt, das tut!“(Joh 2,5b) - Predigt 2.Sonntag im Jahreskreis - C



Heute möchte ich nur einen Satz aus dem Evangelium heraus greifen, und vertiefen: „Was er euch sagt, das tut!“
Maria spricht diesen Satz zu den Dienern des Festes, in der tiefen Überzeugung, dass Jesus – der Sohn Gottes – die Situation klären wird. – Und es geschieht das Wunder, das Fest wird gerettet, die Diener erfüllen ihre Aufgabe. – Sie haben getan was ihnen aufgetragen wurde.
„Was er euch sagt, das tut!“
Dieser kurze Satz hat Konsequenzen, nicht nur damals, sondern bis heute!
Unsere Aufgabe ist es ja, das Evangelium für uns verständlich – greifbar zu machen. – Was ER UNS sagt, dass sollen wir tun! – Das ist unsere Aufgabe als aktive Christen in der Gesellschaft.
Aber wie funktioniert das? – Woher weiß ich, was er uns sagt, /was ich tun soll?
Ich glaube, dass diese Fragen immer relevanter werden.
Wie selbstverständlich ist es doch für viele geworden einfach „nur“ als Christ zu leben, weil man es so gewohnt ist. – Man tut „Es“, weil es so üblich ist, weil ich sonst außen vor wäre und schädlich kann es auch nicht sein…
Ist es nicht an der Zeit, dass sich die Gemeinden wieder stärker auf den eigentlichen Auftrag besinnen: „Was er euch sagt, das tut!“
In den – für Christen – immer schwieriger werdenden Zeiten in unserem Land  (Glaubensschwund, Berufungsschwund) müssen wir uns wieder verstärkt mit den Quellen unseres Lebenssinnes befassen: der Heiligen Schrift, dem Evangelium.
Es ist die Botschaft, die unser Leben qualitativ wertvoller macht. Die göttliche Grundlage im Alltag schenkt uns Kraft in jeder Lebenssituation. – Ich muss es mir nur immer wieder bewusst machen!
Nun, wie kann das gehen? (Vorschläge?)

Ein Vorschlag – aus meinem Alltag:
Ich lese das Tagesevangelium, halte inne – betrachte es -, verstehe es und überlege mir, was mir für ein Gedanke aus der Textstelle für den heutigen Tag wichtig ist, was Er mir sagen will. Dann mache ich mir einen Leitsatz für den Tag und versuche diesen in meiner Arbeit praktisch zu leben.
Regelmäßig treffe ich mich mit meinen Mitbrüdern, und wir erzählen uns von unseren Erfahrungen mit dem Evangelium und erleben, wie stark Gott unseren Alltag bestimmt.

Für die Gemeinde könnten Sie es ähnlich machen:
Man trifft sich in kleinen Hausgruppen und liest z.B. das Sonntagsevangelium, tauscht sich aus - hört auf Gottes Wort – und überlegt, wie es vielleicht eine Woche mit einem mit-leben kann. – Beim nächsten Treffen erzählt man sich die Erfahrungen, und darf erleben, dass Gott wirklich dabei ist.

„Was er euch sagt, das tut!“
Wenn diese Aussage konsequent gelebt wird, dann hat das Auswirkungen auf das Leben in der Gemeinde. – Dann bekommt das Leben eine Kraft, ein Feuer, das ansteckend für Andere wird.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Weihnachtspredigt 2010 - Stille Nacht! Heilige Nacht!


Auf den Straßen der Stadt ist es im Verlaufe des Tages immer leiser geworden. Die Geschäfte schlossen am frühen Nachmittag ihre Pforten, die letzte Hektik verwandelte sich in eine geheimnisvolle Stimmung. 
Die Zeit scheint nun langsamer zu vergehen.  Viele warten gespannt bis das letzte Tageslicht erloschen ist und sich die Nacht über den Feldern ausbreitet. – Jeder spürt: das ist eine besondere Nacht. Eine heilige Nacht. Eine Nacht in der das Wunder Wirklichkeit wird: Jesus – der Christus –  kommt in unsere Welt. Ganz leise, in die Stille der Nacht, in einem Stall in Bethlehem. Kein Arzt, kein großes Publikum, nur Maria, Josef , und ein paar Stalltiere. – 

„Stille Nacht! Heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht, aus des Himmels goldenen Höh’n, uns der Gnaden Fülle läßt seh’n: Jesus in Menschengestalt.“

So die 3. Strophe des uns bekannten Liedes, das am 24. Dezember des Jahres 1818 zum ersten Mal im österreichischen Oberndorf in der Christnacht gesungen wurde.
Stille Nacht! – Heilige Nacht! – Das wohl weltweit bekannteste Weihnachtslied. Es existiert in über 300 Sprachen. Wenn man es hört oder sogar mitsingt kommen einem automatisch Erinnerungen in den Sinn. Etwas – eine Situation vielleicht, oder ein Bild – die dieses Lied zu einem ganz persönlichen Lied werden lassen. Wo man tief im Herzen spürt: Ja das ist wirklich eine Ge-weihte-Nacht. Eine Nacht, in der Gott uns sein größtes Geschenk gemacht hat, in dem er in Jesus Menschengestalt angenommen hat. –

Ja, Jesus ist in unsere Welt gekommen. In eine Welt, die damals wie heute mit Dunkelheiten, Schmerz und Unfrieden leben muss. In eine Welt, die – wenn man genau hinschaut – eine große Sehnsucht nach Licht, nach Liebe hat. 
Und ER – dieser kleine Jesus in der Krippe – schaffte es mit seiner Geburt echtes Licht und eine wunderbare Liebe in die Welt zu geben. – In dieser Heiligen Nacht beginnt Gottes Weg mit uns. Ein Weg, der uns Hoffnung macht. Der uns spüren läßt, dass wir von ihm geliebt und angenommen sind. Gott ist mit uns, er ist in mir und dir und entfaltet eine Kraft, die einen zutiefst glücklich macht.


„Noite feliz, noite feliz! O Senhor, Deus de Amor.“ – Glückliche Nacht, glückliche Nacht! O Herr, Gott der Liebe. – So singen wir den Beginn der 1. Strophe in Brasilien, und wir meinen es auch so. Es ist eine glückliche Nacht und Gott zeigt uns seine unermessliche Liebe und er zeigt sie uns auch, wenn wir mal aus der Bahn laufen.
Er ist der Gott der Liebe und der Vergebung. Jeder bekommt eine zweite / dritte Chance bei Gott, denn er nimmt uns an, wie wir sind. Er will, dass wir Freude an seiner Botschaft haben. Das wir aufrecht vor ihm stehen und uns zu ihm bekennen und das wir in unseren Gemeinden in gegenseitiger Liebe seine Herrlichkeit erfahren.

"Nun freut euch, ihr Christen, singet Jubellieder und kommet, o kommet nach Bethlehem.
Christus der Heiland stieg zu uns hernieder.
Kommt lasset uns anbeten, kommt lasset uns anbeten, kommt lasset uns anbeten den König, den Herrn."

Allen ein gesegnetes Weihnachtsfest! 

Freitag, 18. Dezember 2009

Der 1. Schnee!

Es ist soweit, die Welt wird weiß und der Winter hält Einzug. Endlich können die Skilifte die Gäste auf die Höhen bringen, die Holzöfen die Stuben wärmen und der Tee die Menschen.